Totale der Tanzszene. Im Hintergrund sind Finzanzdiagramme in Form von Hochhäusern aus Gold sichtbar.
‘$ 913,300,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Das vorliegende Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt.
© 2021 by Heinz Hermann Maria Hoppe
Alle Rechte vorbehalten


‘El Dorado 4.0’ /// Digitalkunst : : :


‘El Dorado 4.0’ : : : Digitale Malerei


El Dorado in der Dämmerung. Zu sehen ist eine Stadt aus Gold, die sich aus einzelnen Stadtteilen in Form von Aztec-Codes zusammensetzt.
‘$ 1,684,800,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Golden leuchtende Menschenmasse auf den Treppen der Stadtanlage. In die Figuren sind über den ganzen Körper die Ziffern 0 und 1 eingeprägt, die für die binäre Codierung stehen.
‘$ 1,285,500,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Menschenströme in den Straßen von El Dorado. Auf den Köpern der goldenen Figuren sind digitale Codes geprägt. Die Menschenmasse reicht bis zum Horizont. Im Himmel ist der Bildtitel ‘$ 1,359,000,000,000’ eingeschrieben.
‘$ 1,359,000,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Tänzer aus Gold, mit großen, schwarzen Währungs-Symbolen, umringen einen wilden Stier, der auf einem Podest steht. Die Tänzer haben Kragen und Krawatten mit antennenartigen Kronen. Sie beten den ebenfalls mit Aztec-Codes übersäten Bullen an: eine Adaption des Tanzes um das Goldene Kalb.
‘$ 1,233,400,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Ausschnitt mit dem Bullen der Börse auf dem Podest. Die gesenkten Hörner stehen für den Optimismus steigender Kurse am Aktienmarkt.
‘$ 583,700,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Aufgereiht und aus der Froschperspektive sind die Tänzer im Vordergrund. Die Währungssymbole Bitcoin, Euro, Dollar, Yen, Britische Pfund, Russische Rubel, Indische Rupie, Israelische Schekel und Brasilianischer Real sind in die Figuren geprägt.
‘$ 383,900,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Die Szenerie mit größerem Abstand betrachtet. Der Stier und die Bühne mit den Tänzern ist in einem großen Käfig gesichert. Darum herum stehen goldene Hochhäuser.
‘$ 395,300,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Der Euro-Tänzer im Vordergrund schaut in den Himmel und hat die Arme ausgestreckt. Im Hintergrund bejubeln die anderen Darsteller den Börsen-Stier.
‘$ 455,400,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Der Euro-Tänzer in einem Solo-Auftritt springt in die Luft und streckt seine Arme gen Himmel. Die Atmosphäre ist bewölkt, der Horizonz ist gekippt.
‘$ 304,100,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

In gleicher Manier streckt auch ein Yen-Tänzer die Arme anbetend gen Himmel.
‘$ 545,400,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Derselbe Tänzer mit Yen-Symbol von hinten in springender, eingefrorener Pose und vor gekipptem Horizont.
‘$ 509,700,000,000’ aus der Bildserie ‘El Dorado 4.0’ / 2021 / Digitale Malerei / Belichtung auf Fujiflex glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Limitierte Edition: 3 + 1 AP / 10.629 Pixel (H) ∙ 18.897 Pixel (B) / 90 cm (H) ∙ 160 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Die Nah-Einstellung des Kopfs zeigt die Detailgenauigkeit der Bilder im Maßstab 1:1. Die Antennen der Krone und die Prägungen der Ziffern 0 und 1 im goldenen Gesicht sind besonders interessant.
Bildausschnitt aus ‘$ 304,100,000,000’

Kommentar
Autor: Heinz Hermann Maria Hoppe

Der Wert eines Menschen wird am Besitz gemessen: Haus, Auto, Bankkonto, die laufenden Zuwendungen und die Investments. Geld verspricht Macht. Wie im Rausch wird gezockt, man kann nie genug haben. Profit und Wachstum besetzen die Gedanken und bestimmen das Handeln. Geld ist vom Mittel zum Zweck mutiert.


El Dorado. Tod durch Gold.

Eine kolumbianische Legende machte spanische Konquistadoren hellhörig. Im 17. Jahrhundert kursierten Gerüchte über eine geheimnisvolle Stadt aus Gold. In den Fantasien bildete sich daraus später ein goldenes Land. Grenzenlose Gier trieb die Besetzer in den exotischen Dschungel im Norden Südamerikas. Im Namen der Krone und unter dem Schutz des Kreuzes brachten die Eindringlinge den indigenen Ureinwohnern auf zahlreichen Expeditionen den massenhaften Tod durch das Schwert, durch Seuchen, Folter und Sklavenarbeit.1

Geld ist Pest und Segen zugleich. Für Geld wird schon immer umgebracht. Nicht nur niederträchtige Raffgier, sondern auch blanke Not treibt die Jagd nach dem schnellen Glück an. In der Hoffnung auf ein paar Nuggets und etwas Kartoffelsuppe auf dem Tisch, strömten Massen nach Nord- und Südamerika, bereit, dafür jahrelang im Schlamm zu buddeln und in Bretterbuden zu hausen. Im 19. Jahrhundert verließen tausende Arbeiter ihre europäische Heimat in Richtung Kalifornien, Colorado und Montana, stecken ihre Claims ab und gruben sich, oftmals für immer, unter die Erde.

In den heutigen ›Schlaraffenländern‹ lassen Konzerne neben Gold und Diamanten auch nach Erdöl, dem ›Schwarzen Gold,‹ nach Silizium und Seltenen Erden graben. Moderne ›Goldgruben‹ sind unter anderem auch die Geschäftsfelder Software-Entwicklung, Pharmazie und Finanzdienstungen. In den Silicon Valleys dieser Welt macht man sich nicht mehr die Hände schmutzig. Dreck unter den Fingernägeln ist auch in den Finanzzentren der Macht ein Ausschlusskriterium.


Der Tanz um das Goldene Kalb

Als Nomaden umherziehende Jäger und Sammler besaßen nur so viel, wie sie tragen konnten. Eine Vorstellung von Mangel kannten sie nicht. Neid und Missgunst konnten nicht aufkommen. Gier und die Angst vor Knappheit entwickelten sich erst in den Gehöften der niedergelassenen Bauern und in den von Stadtmauern umhegten Gemeinden. In solchen Ansiedlungen wurde der sich vermehrende ›Mammon‹ versteckt gehalten und verteidigt.2 Geld bekam als universelles Tauschmittel einen verehrungswürdigen, quasireligiösen Nimbus.

Der Stier-Kult schlug sich im biblischen Tanz um das Goldene Kalb nieder. Die Anbetung des glänzenden Rindviechs gilt seit dem Erscheinen des Neuen Testamentes als Urbild des Sündenfalls. Die von Moses korrigierte ›Götterdämmerung‹, hin zum einzig annehmbaren Gott, setzte erst wieder ein, als zur Strafe 3000 Ungläubige erschlagen worden waren.3

In unserer Zeit findet die Vergötterung des Geldes in Form eines, von einem Kalb zu einem gewaltigen Stier herangewachsenen, Symbols Ausdruck. An der Börse ›umtanzt‹ man den Bullenmarkt (Hausse), der den Anstieg der Börsenkurse verkörpert. Die Wall Street in New York ziert sich mit einem angriffslustig erscheinenden Charging Bull, der auserwählten Investoren einen Haufen Geld verspricht.

Weltwirtschaftliche Eruptionen haben die Verwundbarkeiten der Finanzsysteme in Form von Finanzkrisen und der katastrophalen Folgen aufgezeigt. Börsenkrach, Weltwirtschaftskrise, Hyperinflation, Dotcom-Krise, Staatsverschuldung – immer wieder baden Steuerzahler die Auswirkungen von globalen Spekulationsgeschäften einzelner, unersättlicher ›Player‹ aus. Immer schneller drehen sich unvorstellbare Summen virtueller Geldströme frei in den Netzwerken rund um den Globus und die Risiken von Kollapsen nehmen zu. Eine ›Aufforderung zum letzten Tanz‹ um das Goldene Kalb seitens der Politik ist nicht in Sicht.


Das Goldene Kalb in der Kunst

Zur symbolischen Abbildung von Reichtum und Macht ist das Motiv des Stieres sehr alt. Kein Wunder, waren und sind Rinderherden doch bis heute das lebende ›Stammkapital‹ vieler Nomaden und Bauern. In historischen Darstellungen wurde das Goldene Kalb als Sinnbild für moralischen und ethischen Verfall beschrieben. Diese Interpretation begründete ursprünglich die judäische Theologenschule der Deuteronomisten, die mit ihrem Bilderverbot einen Strich durch jede Form von Gottesdarstellung machte.

1633 bis 1634 malte Nicolas Pousin die Szenerie in Die Anbetung des Goldenen Kalbes und Henri-Paul Motte interpretierte 1899 den angebeteten Stier mit seinem Gemälde Der Tanz der Israeliten ums Goldene Kalb.4


Vom Taler zur Virtualität

Die Erfindung der Münze war eine runde Sache. Nach so unterschiedlichen Währungen, wie Muscheln, Stoffen, lebenden Hühnern oder Tabak, vereinfachte die Einigung auf ein einheitliches Tauschmittel den Warenverkehr ganz erheblich und das Zahlungsmittel war nicht mehr länger verderblich.

Geld ist abstrakt. Es braucht keine Verkörperung in Form von Münzen, Geldscheinen oder buchhalterischen Ausdrucken. Es kann auch einfach in Form von Daten durch Glasfaserkabel kreisen. »Über 90 Prozent des gesamten Geldes – mehr als 400 Billionen Dollar auf unseren Konten – existieren nur in Computern«.5 Bargeldloses Zahlen und Krypto-Währungen verstärken den Trend zur Virtualisierung des Geldes, obwohl die Erzeugung von Bitcoins einen hohen Strompreis hat.

Knappe Güter sind teuer, reichlich vorhandene billig. Was für alle lebensnotwendig ist, wie die Luft zum Atmen, ist umsonst. Das muss aber nicht so bleiben. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wo zum Beispiel Trinkwasser knapp wird, ist es plötzlich Geld wert. Das könnte auch einmal auf Atemluft übertragen werden. Wo Überlebenswichtiges knapp und teuer wird, sind Verteilungskämpfe, Bürgerkriege und Massenmigrationen die Folge. CO2 hat bereits heute einen Preis.

Geld ist nicht mehr überwiegend ein Tauschmittel für Waren und Güter. »Von jedem Dollar, Euro oder Yen, der irgendwo auf der Welt zu Buche steht, wird heute nicht einmal mehr ein halber Cent für Brot, Bücher, Kleidung und Autos, für Löhne und Gehälter, für Maschinen und Rohstoffe, für Champagner und Villen im Tessin oder für Flugzeugträger ausgegeben!«6 »Die Liebe zum Geld als Selbstzweck hat sich zu einer globalen Seuche gemausert.«7


Konzern-Phallusse neben Kirchtürmen

Korruption und Skandale, Pleiten und Übernahmen, Rekordgewinne mit Spekultionsgeschäften und in den Keller fallende Aktienwerte bestimmen die Schlagzeilen. Macht bündelt sich in den Händen weniger Superreicher, die Heerscharen an ›Puppen tanzen lassen‹. Die Einflussreichsten heben sogar mit Raumfahrtprogrammen bis hin zum Mars ab, während in Hungergebieten der Erde erwachsene Menschen mit weniger als 20 kg Lebendgewicht am Boden kauern, bevor sie endgültig tot umkippen.

Wo früher nur Türme mit aufgesetzten Kreuzen die Horizontlinien der Städte durchbrachen, illuminieren heute rotierende Unternehmenslogos auf immer höher wachsenden Konzernpyramiden den Himmel. Der Glaube der Menschen hat sich hin zu neuen Göttern verschoben. Die Marketingabteilungen der ›Bonzen‹ manipulieren die Wünsche und Kaufgewohnheiten der ›Lemminge‹. Konsum ist ritualisiert, ›Shoppen gehen‹ hat für die meisten Menschen mehr Bedeutung als eine Andacht.

Verantwortung kennt manch ein Manager nur noch gegenüber seinen Tantiemen. Man hält bereitwillig beide Hände auf, wenn es um staatliche Fördergelder geht. Steuern und Abgaben verschwinden zeitgleich in den ›Ärmeln‹ von Steuerparadiesen. Besonders smart gibt sich, wer mit Mindestlöhnen im Ausland produzieren lässt, im Inland mit horrenden Margen vertreibt, Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. Für den schlimmsten Fall hat man vorgesorgt und zieht sich dezent aus dem Rampenlicht auf seine Yacht zurück, mit ›angemessenen‹ Rücklagen auf dem Konto der Gattin. Die Faszination für hohe Wachstumsraten bleibt ungebrochen, das gleichzeitige Jammern groß. ›Wachstum ohne Ende‹ lautet die ungebrochene Losung für marktwirtschaftliche ›Zauberlehrlinge‹.


Internationale Finanzkonfusionen

Trader leihen sich Geld in Niedrigzins-Währungen, ›schicken es auf die Reise‹ und investieren in Hochzins-Währungen. Die Differenz ist der Gewinn.8 Broker vermitteln als Zwischenhändler der Anleger. Das Geld der Geber verläuft sich in immer verzweigteren Gassen des Marktes. Wo und wann wie viel verschoben, reinvestiert und geparkt wird, steuern inzwischen auch Prozessoren und Künstliche Intelligenz. Die ›Drähte‹ im Hochfrequenz-Handel glühen. Derivate werden verzockt. Aktienhypes wechseln sich mit steilen Kaskaden in ruinöse Täler ab. Tausendprozentige Wertsteigerungen über Nacht, exorbitant zulegende Kryptowährungen, Immobilienblasen, das fast bieder anmutende Auf und Ab der Goldpreise: Die Wechselströme der Börsen wirken auf enttäuschte Sparbuch-Adepten, als wären alle Sicherungen durchgeknallt. Aber auch Finanzexperten und Währungshüter blicken nicht mehr durch. Die Verfolgung im Heuhaufen wird schwieriger. So kann auch ›schmutziges Geld‹ im großen Stil porentief reingewaschen werden.

Die harten Verteilungskämpfe hinter den Kulissen münden in immer neuen Superlativen. Die Gier nach mehr gibt Korruption und Bestechung die Hand. Zyklisch rollende und neu ersetzte Managerköpfe, die wieder und wieder deregulieren, privatisieren und Mitarbeiterkosten senken, sind süchtig nach fantastischen Gewinnaussichten. Das solche Geschäfte an genauso ›fantastischen‹ Risiken haften, wird leichtfertig vom Tisch gewischt. Das man nur so viel ausgeben sollte, wie man eingenommen hat, wirkt in diesen Kreisen fast schon geschäftsschädigend antiquiert.

Investment-Banking ist ein ›Spekulations-Roulette‹. Die Einsätze werden Anleihen, Zertifikate, Wertpapiere und Zinsen genannt. Gespielt wird es von Investment- und Hedgefonds-Managern, Bankvorständen, Analysten und Börsengurus. Neben seriösen Vertretern gibt es ›Hochstapler‹, die ›tricksen‹, zum Beispiel mit aufgeblähten Bilanzen. Manch ein Investor könnte mit ehrlicher Arbeit jedenfalls niemals so viele Spiele so schnell hintereinander gewinnen.


Die Legende des Minotaurus

In der griechischen Mythologie begehrte Pasiphaë, sich von dem Stier begatten zu lassen, durch dessen Auftauchen ihr Mann zum König von Kreta gewählt worden war. Daraufhin gebar sie den Minotaurus, halb Mensch, halb Stier. Gefangen gehalten im Labyrinth, mussten dem Monster regelmäßig Menschen geopfert werden. Nur mit einer List gelang es dem Helden Theseus, den Minotaurus zu töten und, sich am Ariadnefaden zurückhangelnd, wieder aus dem Labyrinth zu entkommen.9

Die Wachstumsstrategien des Kapitals, etabliert auf den westlichen Finanzmärkten, führten uns unter anderem auch in die Klimakrise. Für zahllose Menschen sind die globalisierten Märkte ›Labyrinthe der Armut‹ und münden in Landflucht. Derselbe Lebensstandard wie im Westen ist für die überwältigende Mehrheit der explodierenden Bevölkerungen nicht machbar, wird aber herbeigesehnt. Wer könnte es den Menschen verdenken? Noch immer scheint der ›Bulle der Wall Street‹ seine Hörner nicht abgestoßen zu haben. Wir drehen uns schwindelerregend schnell im Kreis, wir umtanzen in neuem Gewand weiterhin das Goldene Kalb. Am Ende kann weltweites, ungebrochenes Wachstum nur kollabieren.

Der Weg durch ein Labyrinth ist eine Metapher für die Suche nach einer neuen Lösung. Permanente Richtungswechsel führen hin zum Selbst. Wegweisende Begegnungen mit dem Selbst führen oft zu Neuorientierung. Ein Labyrinth ist nicht dasselbe wie ein Irrgarten, der zu gehende Weg in einem Labyrinth ist eindeutig vorgegeben.10 Wir sollten uns zeitnah auf die Suche nach neuen Wegen in unseren ›inneren Irrgärten‹ machen, hin zu sinnvolleren Werten. Erfahrungen aus unserer Geschichte könnten für uns wertvolle Richtschnüre aus den Sackgassen der ›Geldgeilheit‹ und des ›Konsumrausches‹ sein.


Die einzig wahre Währung

Wenn unsere Gedanken fast nur noch um die Geldvermehrung kreisen, verlieren wir uns aus den Augen. Damit sind nicht die Menschen gemeint, dessen Selbst vor lauter Sorgen fast unsichtbar wird, weil sie jeden Cent umdrehen müssen. Gemeint ist nicht der hart schuftende Malocher, der seine Familie gerade so durchbringt. Gemeint ist nicht die alte, alleinstehende Frau, die ihre langjährige Wohnung für einen Yuppie räumen muss, weil sie bei der Mieterhöhung nicht mehr mithalten kann. Gemeint sind Menschen, dessen Besitz sie eigentlich nur noch belastet und dessen Verwaltung die Tage dominiert. Die wegen der Adrenalinstöße investieren und immer höher pokern müssen, um den Rauschpegel zu halten. Die, dessen übermäßiger Konsum an Luxusgütern sie selbst und die Erde aussaugt. Die, die sich schon lange nicht mehr krumm machen müssten, aber nicht wissen, was sie sonst mit ihrer Zeit anfangen sollen und die existentielle Fragen nach dem persönlichen Glück immer wieder auf die lange Bank in der Vorstandsetage schieben. Gute Währungen im Leben sind dagegen Werte wie Glück, Liebe und Zufiedenheit. Das spürt intuitiv wohl auch jeder Aktionär. Richtig ›angelegt‹, ist dessen Wertzuwachs ohne Risiko, lebenslang und garantiert.


»Am Ende kann man nichts mitnehmen.«

Volksweisheit


Ehrliche und zuverlässige Arbeit ist wertvoll.11 Aber Arbeit wird durch die 4. Industrielle Revolution knapper werden. Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz rücken vor. Bereits 1930 prognostizierte der britische Ökonom John Maynard Keynes, im frühen 21. Jahrhundert würden 15 Stunden Arbeit pro Woche zum Leben reichen – wenn wir nicht so hohe Ansprüche hätten. Aber alles muss größer, schöner, schneller sein.12 Die Einsicht, dass weniger und gerechter verteilte Arbeit besser für die Menschen und für den Planeten ist, wird wohl noch einige Zeit brauchen. Ohne Arbeit fühlen wir uns als Mensch wertlos, das haben wir so gelernt. Viel zu lange haben wir auch verinnerlicht, dass man als Geldverleiher viel schneller viel mehr Geld machen kann, als wenn man vollen Körpereinsatz bringt. Der Nachwuchs will lieber BWL studieren, als tischlern.

Respekt vor Kunden und Mitarbeitern, die Kaufmannsehre und die Identifikation mit dem Beruf (oder gar der Berufung) und den vertriebenen Produkten sind rar geworden. Menschliche Werte lassen sich nur schwerlich mit undurchsichtigen Geschäften in Einklang bringen, auch wenn das Wort ›Werte‹ im Unternehmensleitbild fett gedruckt ist.

›Billig‹ ist nicht ›geil‹ und den scheinbaren Vorteilspreis nicht wert. Mit Billigprodukten vermüllen wir unsere Wohnung und unser Leben. In Drittländern von Kinderhänden zusammengeschraubt, färben sie auch auf unsere Wertvorstellungen ab. Wir gewöhnen uns daran. Wenn es keine Zinsen mehr auf das Ersparte gibt, könnte man sich jetzt stattdessen ersehnte Dinge kaufen, an denen man lange Spaß hat. Je länger man sie in seinem Leben gut gebrauchen und genießen kann, was bei hochwertiger Ausführung gewährleistet ist, je mehr hat man am Ende davon. Der ›Zinsertrag‹ an Freude wäre eine kluge Investition. Wir brauchen nicht viel und mehr, sondern weniger Gutes. Gute Sachen müssen auch nicht mehr kosten. Manch eine geschmacklose Villenfassade spiegelt wider, dass viel Geld und guter Geschmack nicht zwingend eins sind.


Kunst und BitGold

Nachdem kürzlich fast 70 Millionen Dollar in Kryptowährung für ein digitales Kunstwerk von Beeple erzielt wurden, ist der Digitalkunst-Markt in einem Tsunami voller Blockchain-Daten geflutet.13 Auch das medienwirksame Verbrennen eines Originaldrucks von Banksy, mit anschließender Versteigerung der digitalen Fassung für noch mehr Geld, war ›interessant‹.14

Original und Fälschung sind schon immer ein Thema in der Kunst. Im Internetzeitalter schmälern digitale Plagiate den Künstlern die Existenzgrundlage. Der Kunstmarkt wertschätzt aber nicht nur künstlerische und zertifizierte Originalität, sondern in einzigartiger Weise auch die Kunst der Inszenierung an sich. Manch ein Kunsthändler ist so crazy, wie ein schizophrener Broker.

Spekulanten ersteigern bereits mittels automatisierter Bots auch Handelswerte verschlüsselter Digitalkunst. Non-Fungible Tokens oder NFTs beweisen mit kryptografischen Daten die Authentizität des Werkes. Der Beweis hat seinen Preis: ein gewaltiger Stromverbrauch für die vielen Server und ein exorbitanter CO2-Ausstoß. Für digitale Signaturen verursachte CO2-Emissionen in die Atmosphäre zu blasen, ist in Zeiten einer Kimakrise nicht ›zeitgemäß‹. Es muss möglich werden, umweltfreundlicher zu verschlüsseln.

Die Authentifizierung durch Verschlüsselung macht Sinn. Die Originalität eines digitalen Werkes kann gegenüber theoretisch unendlichen Reproduktionen eindeutig belegt werden. Technische Reproduzierbarkeit in der Kunst ist aber kein neues Phänomen. Walter Benjamin beschäftigte sich bereits 1936 in seinem Aufsatz »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit« mit den Auswirkungen der kopierfähigen Massenmedien Fotografie, Film und Druck auf die Kunst.15

Kollektive Hysterie endet nicht selten in einer Blase. Aber die Ideen der findigen Vermarkter sind ausgefeilt: Digitale Kunst lässt sich sogar ›fraktioniert‹ verkaufen. Man zerteilt die digitalen Werke und veräußert die virtuellen Einzelteile – wie damals Betonfragmente der Berliner Mauer. Wieder zusammengesetzt und in virtuellen Ausstellungshallen präsentiert, gehen dafür aktuell exorbitante Summen über die ›Ladentheke‹ – bargeldlos in Ethereum-Währung.16 Passend zu den Virtual-Reality-Ausstellungsboxen kann man, wie bei analogen Messestand-Systemen, auch eine virtuelle, ›atmosphärisch relevante‹ Deko-Bestuhlung hinzubuchen.

Online-Präsentationen digitaler Kunst passen ›natürlich‹ zum Medium, wenn die Präsentationsqualität ›begehbarer‹, virtueller Galerien ein Level erreicht, das die Anmutung von ›Ballerspielen‹ bei Weitem übertrifft. Virtuelle Ausstellungen sollten nicht versuchen, analoge Räume zu imitieren, sondern, dem Online-Medium konform, präsentieren.

Wenn Show und Hype alles und die Auseinandersetzungen mit den eigentlichen Werken nichts sind, hat Wahnsinn Methode und die Aufführungen sind nichts weiter als Gelddruckmaschinen, angetrieben von heißer Luft. Ein Klo aus purem Gold, vor dem Schlangen warten, um sich zu entleeren und die eigenen Ausscheidungen zu überhöhen, spiegelt höchstens die ›Ego-Werte‹ der ›Besetzer‹ wie der Besitzer.17

In alarmgesicherte Safes verschlossene Kunst-Werte lassen sich nicht erschließen. Sie sind dem Augenlicht entzogen und zu nichts weiter, als zu einer Geldanlage degeneriert, die jeden Tag, an der sie nicht angeschaut werden können, an wahren Kunst-Werten verlieren. Bilder wurden und werden nicht zum Wegschließen, sondern zum Anschauen gemalt.


Auf Besitz sitzenbleiben oder entspannter leben?

Demonstrationen, Proteste, Streiks, Bürgerkriege und internationale Konflikte – Klimakrise und Abgehängte werden unermesslich teurer zu stehen kommen. Die Occupy- und die Fridays For Future-Bewegungen sind erst der Anfang. Die Konsequenzen unserer verschwenderischen Lebensweise werden immer sichtbarer. Kein Geld der Welt kann die Folgen revidieren und paradiesische Naturräume, einmal ausgestorbene Insekten, Amphibien, Vögel und Säugetiere ›zurückkaufen‹. Eine einzige Virus-Adaption zeigt gerade, wie teuer kaputtgemachte Natur ist. Reine Prestige-Projekte bewahren kein einziges Kind vor Hunger und Austrocknung. In ›armen Ländern‹ voller Bodenschätze schöpfen Eliten die Gewinne ab und feiern Pool-Partys, während die eigenen Leute in ölverseuchten Steppen verdursten. Gemeinnützige Schätze wie Trinkwasser, Kulturgüter und Bodenschätze gehören den Einwohnern, nicht den Cliquen illoyaler Volksvertreter. Es ist die moralische Verpflichtung der Vertrags- und Handelspartner, auf gerechte Verteilung zu beharren.

Die größten Missstände in der Welt sind Folgeerscheinungen von Geldgeilheit und Machtmissbrauch. Immer noch mehr Wachstum macht auch Reiche nicht glücklicher. Vermüllte Meere machen alle ärmer. Wenn wir es nicht hinbekommen, Gelder gerechter zu verteilen und für lebenswichtige Probleme statt für Luxusartikel und Waffen auszugeben, werden wir noch mehr Menschenmassen in die Flucht nach Europa und Nordamerika treiben. Die Schere zwischen abzockenden Reichen und darbenden Armen ist viel zu weit gespreizt. Wachstum ohne Ende ist zu Ende. Entweder wir ändern uns oder wir werden gezwungen, uns zu ändern.

Seit Jahrtausenden geißelt Armut die Menschheit. ›Arm und Reich‹ gehören endlich abgeschafft. Es mag naiv und utopisch erscheinen, aber menschliche Gesellschaften waren nicht immer unersättlich. Die Kombination aus verrottenden Lebensmittelbergen bei gleichzeitigen Hungersnöten, weltweit etablierten Management-Methoden und Logistik-Knowhow sind eine moderne Schande. Statt nach Geld und Macht zu streben, würden uns größere ›Konten‹ an Menschlichkeit, Sinnstiftung, Wissen, Lebenserfahrung, Ehrfurcht und Vertrauen, philosophischem Austausch, handwerklichem Können, Kunst- und Kulturgenuß viel seliger machen. Besitz ist nicht nur toll, er belastet auch. Effektive und gerechtere Verteilungsmechanismen zu erforschen, würde sich interkontinental für alle Menschen rechnen. Mit dem SUV zum Bäcker und abends in die Muckibude, ist widersinnig. In urbanen Gesellschaften bezahlen alle für den dekadenten Luxus Einzelner. Wann versuchen wir etwas Neues und üben glücklich machende Lebensstile ein?

»Klimaschutz ist eine Kunst der Unterlassung und nicht des zusätzlichen Bewirkens […].«18 ›Online-Lifestyle-Statuspflege‹, andauernde ›Partytime‹ und die Suche nach dem nächsten Wochenend-Kick erzeugen Freizeitstress. Wann nehmen wir uns endlich Zeit zu tiefgründigem Nachdenken? Wann dringen wir zu den eigentlichen Fragen unserer Existenz und unserer Geschichte vor? ›Haben‹ ist keine Antwort auf unsere innersten Sehnsüchte und die Suche nach Erfüllung. Was Geld mit Menschen machen kann, ist erforscht und bekannt. Wir sollten endlich erwachsen werden und unseren ›Tanz um das Goldene Kalb‹ beenden.

»Sie leiden an einer Krankheit des Herzens, die nur mit Gold geheilt werden kann«19 soll der spanische Konquistador Cortés den Azteken geantwortet haben, die sich über die Sucht der einfallenden Spanier nach Gold wunderten. »In Wirklichkeit handelte es sich […] nicht um eine Herz-, sondern um eine Geisteskrankheit […].«20


Anmerkung: Die Bildtitel sind aus einem Ranking der weltweit wertvollsten Unternehmen abgeleitet.


Quellen- und Literaturverzeichnis:

1 Vgl. Eldorado. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Februar 2021, 20:41 UTC. URL: https://de.wikipedia.org /w/index.php?title=Eldorado&oldid=209202074 (Abgerufen: 19. April 2021, 15:50 UTC).

2 Vgl. Seeburg, Carina: Der große Betrug in: Süddeutsche Zeitung Nr. 77 vom 3./4./5. April 2021, Wissen, S. 33.

3 Vgl. Neues Testament: Die Apostelgeschichte des Lukas (Die Rede des Stephanus, Apg 7,39–42).

4 Vgl. Goldenes Kalb in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. April 2021, 13:45 UTC. URL: https://de.wikipedia.org /w/index.php?title=Goldenes_Kalb&oldid=210540435 (Abgerufen: 19. April 2021, 17:54 UTC).

5 Harari, Yuval Noah: Eine kurze Geschichte der Menschheit, Pantheon Verlag in der Verlagsgruppe Random House: 34. Auflage 2013, S. 219.

6 Blüm, Norbert: Ehrliche Arbeit. Gütersloher Verlagshaus in der Verlagsgruppe Random House: 2. Auflage 2011, S. 29.

7 Ebd., S. 51.

8 Vgl. ebd., S. 47.

9 Vgl. Minotauros. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. März 2021, 13:42 UTC. URL: https://de.wikipedia.org /w/index.php?title=Minotauros&oldid=210041259 (Abgerufen: 19. April 2021, 18:28 UTC).

10 Vgl. Simon, Violetta: Wo der Minotaurus hauste in Historie/Gesellschaft, Süddeutsche Zeitung Nr. 54 vom 6./7. März 2021, S. 51.

11 Blüm, Norbert: Ehrliche Arbeit. Gütersloher Verlagshaus in der Verlagsgruppe Random House: 2. Auflage 2011.

12 Vgl. Seeburg, Carina: Der große Betrug. Ebd.

13 Vgl. Reyburn, Scott in: Art’s NFT Question: New Frontier in Trading, or a New Form of Tulip? The New York Times, Online-Ausgabe vom 30. März 2021, aktualisiert 13. April 2021. https://www.nytimes.com/ 2021/03/30/arts/ design/nft-bubble.html? searchResultPosition=1 (Abgerufen: 20.04.2021 11:55 UTC).

14 Vgl. Scheer, Ursula Hurra, hurra, der »Banksy« brennt in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton/Kunstmarkt vom 11. März 2021 https://www.faz.net/ aktuell/feuilleton/kunstmarkt/ digital-kunst-burnt-banksy -als-nft-fuer-380-000- dollar-versteigert-17238599.html (Abgerufen: 20.04.2021 12:26 UTC).

15 Vgl. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Februar 2021, 19:34 UTC. URL: https://de.wikipedia.org /w/index.php? title=Das_Kunstwerk_ im_ Zeitalter_seiner_ technischen_ Reproduzierbarkeit &oldid=208816474 (Abgerufen: 20. April 2021, 10:40 UTC).

16 Vgl. Reyburn, Scott in: Art’s NFT Question: New Frontier in Trading, or a New Form of Tulip? Ebd.

17 Vgl. Trinks, Stefan Goldiges Örtchen in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton vom 26. Januar 2018, aktualisiert 28. Januar 2018 https://www.faz.net/ aktuell/feuilleton/ das-goldene-kunstwerk- fuer-das-weisse-haus- 15418840.html (Abgerufen: 20. April 2021 13:05 UTC).

18 Paech, Niko im Interview mit Edenhofer, Ottmar. Bauchmüller, Michael und Weiss, Marlene: »Da rennen Sie in eine Falle« in: Süddeutsche Zeitung Nr. 72 vom 27./28. März 2021, Wissen, S. 33/35.

19 Francisco López de Gómara, Historia de la Conquista de Mexico, Bd. 1, hrg. v. D. Joaquin Ramirez Cabañes (Mexiko-Stadt: Editorial Pedro Robredo, 1943), S. 106. Zitiert nach Harari, Yuval Noah: Eine kurze Geschichte der Menschheit, Pantheon Verlag in der Verlagsgruppe Random House: 34. Auflage 2013, S. 213.

20 Harari, Yuval Noah: Eine kurze Geschichte der Menschheit. Ebd.


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